| Average |
3.8 |
| Animation |
7 |
| Sound |
7 |
| Story |
2 |
| Character |
2 |
| Value |
2 |
| Enjoyment |
3 |
| „Cybernetics Guardian“ schlägt in etwa in die Kerbe von anderen finsteren Cyber-Fantansy-Animes wie „MD Geist“ oder „Genocyber“ und präsentiert sich dabei nicht minder stumpf und unkreativ. Man nimmt einfach mal wieder eine düstere, schaurige Kulisse vor der die Menschen in einer Gesellschaft leben die in verwahrlost und wohlhabend gespalten wurde, dann gibt man noch ein paar böse Menschen hinzu die einen zerstörerischen Kriegsgott wiederauferstehen lassen wollen, sich um dieses Ziel zu erreichen einen netten jungen Mann schnappen und diesen nach kurzem Ritual in eine biomechanische Bestie verwandeln, welche dann standesgemäß Amok läuft und für Blutbäder sorgt. Hinzu kommen dann noch ein paar typische Elemente wie der Renegade-Cop der das Monster jagt und die Freundin des Jünglings die alles versucht um ihn wieder zu Sinnen kommen zu lassen. Wie sich der Ablauf der Handlung gestaltet ist da natürlich keine Überraschung mehr und, neben ständig wechselnden Schauplätzen von den Guten zu den Bösen, darf man nach der ersten „Erwachung“ der Cyber-Bestie in einer Tour dabei zuschauen wie sie die Stadt verwüstet. Die Story geht neben der Action so ziemlich den Bach runter und wirkt extrem überhastet erzählt, zusammenhang- und strukturlos. Sie fristet einfach nur ein lahmes Alibi-Dasein neben den ganzen Action-Szenen und Twists oder spannende Vorkommnisse jedweder Art kann man getrost in den Wind schreiben. Von Seiten der Charaktere kommt leider auch weniger als Nichts. Sämtliche Figuren präsentieren sich vollkommen flach und die kurze Spielzeit tut ihr übriges dazu das man nicht den geringsten Bezug zu ihnen aufbauen kann. Davon abgesehen verhindern ihre durch die Bank weg klischeebehafteten Rollen und ihre stereotypischen Verhaltensweisen, sowieso von vorneherein das man irgendwie größeren Wert auf ihren Werdegang legt. Was von „Cybernetics Guardian“ am Ende noch übrig bleibt ist die Action und diese kann wenigstens halbwegs dafür sorgen dass man sich nicht komplett langweilt. Zwar ist es sicher nicht gerade erfrischend immer wieder sehen zu müssen wie sich ein Mecha-Monster mit anderen Robotern prügelt bzw. gegen kleine, hoffnungslos unterlegene Polizeistaffeln kämpft, aber angesichts dessen das man hier inhaltlich rein gar nichts geboten bekommt nimmt man hier schnell alles was man kriegen kann. Viele Explosionen, ein wenig Splatter hier und da und am Ende die obligatorische Entscheidungsschlacht gegen den härtesten Gegner den der Hauptcharakter JEEEEEMALS hatte. Lahm und unkreativ aber immerhin… Fazit: Hauchdünne, klischeebehaftete Story, Figuren die der Inbegriff von Flachheit sind und Einfallslosigkeit an allen Ecken und Enden, sind ein recht deutliches Todesurteil für „Cybernetics Guardian“. Actionmäßig sticht diese OVA noch am meisten hervor, aber das reicht noch lange nicht aus um dieses unausgegorene Werk sehenswert zu machen. Allerhöchstens eingefleischten Fans von „Cyber-Fantasy-Splatter“ zu empfehlen, die sich an „M.D. Geist“ bereits satt gesehen haben! Wer sich nicht dazu zählt, kann „Cybernetics Guardian“ getrost links liegen lassen
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